Kath. Kindergarten St. Nikolaus, Schluchsee

 

Unsere Kita


Herzlich willkommen im katholischen Kindergarten St.Nikolaus Schluchsee!
 
Unser Kindergarten ist ein Ort, an dem Kinder sich geborgen fühlen, ihre Persönlichkeit entfalten und die Welt mit Neugier entdecken dürfen. In unserer Einrichtung begleiten wir bis zu 115 Kinder auf ihrem Weg und schaffen eine liebevolle Umgebung, in der sich jedes Kind angenommen und wertgeschätzt fühlt.
Als katholischer Kindergarten stehen für uns christliche Werte wie Nächstenliebe, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns. Wir möchten den Kindern Orientierung geben, sie in ihrer Einzigartigkeit stärken und ihnen ermöglichen, Vertrauen in sich selbst und in andere zu entwickeln.
 
Besonders prägt uns unsere wunderschöne Lage am Schluchsee und die Nähe zur Natur. Als zertifizierter Naturpark-Kindergarten ist die Natur ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags. Die Kinder erleben die Jahreszeiten hautnah, erforschen ihre Umgebung, entdecken Pflanzen und Tiere und lernen, unsere Natur bewusst wahrzunehmen und zu schützen. Durch vielfältige Naturerfahrungen fördern wir ihre Kreativität, Selbstständigkeit und ihr Verständnis für die Umwelt.
 
Unser Kindergarten bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Lernen und Entdecken – drinnen wie draußen. Dabei orientieren wir uns an den individuellen Bedürfnissen und Interessen jedes einzelnen Kindes. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien ist uns besonders wichtig, denn gemeinsam schaffen wir die besten Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der Kinder.
Wir möchten, dass sich Kinder bei uns wohlfühlen, Freundschaften schließen, Freude am Lernen entwickeln und mit vielen schönen Erinnerungen auf ihre Kindergartenzeit zurückblicken.
 
Ebenfalls haben wir das Sigel der Erzdiözese Freiburg zu "fair.nah.logisch" erhalten. 
Mit diesem Siegel zeigen wir, dass uns ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, eine faire Zusammenarbeit und ein nachhaltiges Handeln am Herzen liegen. Wir möchten den Kindern von Anfang an vermitteln, wie wichtig es ist, achtsam mit unserer Umwelt und
miteinander umzugehen.
Die Auszeichnung fair.nah.logisch. steht für unser Bestreben, regionale und faire Strukturen zu unterstützen, soziale Verantwortung zu übernehmen und unseren Kindergart
en als einen Ort zu gestalten, an dem Nachhaltigkeit gelebt und erfahrbar wird.
  

Kleinkindgruppe halbtags Montag bis Freitag 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr
 
Kleinkindgruppe Ganztags Montag, Mittwoch und Freitag 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr.
Dienstag und Donnerstag 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr.
 
Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ-Gruppe) Montag bis Freitag 7:30 Uhr bis 14:00 Uhr
 
Ganztagsgruppe Montag, Mittwoch und Freitag 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Dienstag und Donnerstag 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr.
 
Regelgruppe Montag bis Freitag 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.     
 
  

  

Sie können Ihr Kind (Kinderkrippe 1-3 Jahren  und Kindergarten ab 3 Jahren) jederzeit anmelden! Bitte benutzen Sie dafür das Anmeldeformular. Dies können Sie per Mail, postalisch oder gerne  persönlich bei uns abgeben! Gerne können Sie ein Kennenlerntermin bei der Leitung vereinbaren. So lernen Sie den Kindergarten kennen und können Fragen stellen!
 
Eingewöhnungsleitfaden für den Kindergarten des Kindergartens St.Nikolaus Schluchsee
 
1.       Der erste Kontakt: Das Eingewöhnungsgespräch 
Das Eingewöhnungsgespräch ist der erste ausführliche Kontakt zwischen Eltern und Bezugserzieherin. Hierfür wird ein Termin vereinbart. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen dabei das Kind mit seinen Bedürfnissen und die Eingewöhnung des Kindes im Kindergarten.
2.       Die Grundphase 
Eine dauerhafte Bezugsperson (Mutter, Vatter, Großeltern) kommt einige Tage lang mit dem Kind in die Einrichtung, bleibt dabei und geht dann mit dem Kind wieder nach Hause. Die Dauer dieser Tage wird mit der Erzieherin abgesprochen und individuell angepasst.
  • Dabei verhält sich die Bezugsperson passiv, dennoch als „sicheren Hafen“ für ihr Kind, schenkt dem Kind die volle Aufmerksamkeit (nicht zum Spielen animieren, keine anderen Aktivitäten durchführen wie z.B. lesen, stricken oder mit andere Kindern spielen)
  • Die Erzieherin nimmt vorsichtig Kontakt auf und macht sich immer wieder mit dem Kind durch kleine Spielangebote vertraut. Sie beobachtet die Situation und lässt das Kind agieren.
In den ersten Tagen finden keine Trennungsversuche statt! 
 
3.       Der erste Trennungsversuch 
Voraussetzung: Das Verhalten des Kindes weist darauf hin, dass es genügend Sicherheit hat!
Der Elternteil kommt am vereinbarten Tag mit dem Kind wie gewohnt in die Einrichtung, verabschiedet sich nach kurzer Zeit kurz, klar und eindeutig und verlässt den Raum – auch wenn das Kind weint!
 
Variante 1: 
Kind bleibt gelassen oder weint, lässt sich aber rasch von der Erzieherin trösten und beruhigen und findet nach kurzer Zeit in sein Spiel zurück.
 
 
Die Dauer der Abwesenheit nach Absprache 

Variante 2:
Kind protestiert, weint und lässt sich von der Bezugserzieherin auch nach einigen Minuten nicht trösten bzw. fängt ohne ersichtlichen Anlass wieder an zu weinen.
 
Bezugsperson wird zurückgeholt!
 
Wichtig: Nach Rückkehr ist das Spiel beendet, verabschieden und die Anwesenheit an diesem Tag beenden!
 
4.       Die Stabilisierungsphase 
Kürzere Eingewöhnungszeit:
Langsam, konsequente Ausdehnung der Trennungszeit. Bezugsperson bleibt vorerst in der Einrichtung. 
Wichtig: kontinuierliche Absprachen zwischen Elternteil und der Erzieherin zur Gestaltung der Trennungssituation.

Längere Eingewöhnungszeit:
Erneut bleibt die Bezugsperson bei dem Kind in der Gruppe, um dem Kind wieder Sicherheit zu geben. Anschließend erneuter Trennungsversuch. Je nach Reaktion des Kindes Ausdehnung der Trennungszeit. (siehe links)
oder weiterhin Stabilisierungsphase mit Trennungsversuchen
 
5.       Die Schlussphase
Die Bezugserzieherin wird nun als „sichere Basis“ vom Kind akzeptiert, d.h. es lässt sich auch nachhaltig von ihr trösten. Das Kind ist nun bereits für mehrere Stunden täglich in der Kindertageseinrichtung. Es hat den Alltag kennen gelernt und ist dabei, sich in die Gruppe einzufügen. Für das Kind kommen nun täglich neue kleine Regeln und Abläufe dazu, die es noch nicht kennt.
Wichtig: Die Bezugsperson hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, sobald das Kind 1 Stunde weitestgehend in guter Stimmung im Kindergarten bleibt, ist aber jederzeit erreichbar und muss innerhalb kürzester Zeit kommen können.
 
6.       Abschluss der Eingewöhnung 
Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn sich das Kind zum einen von der Bezugserzieherin trösten lässt, aber auch grundsätzlich bereitwillig und gern in die Einrichtung kommt. Dies lässt sich gut daran erkennen, dass es Spaß und Freude im Alltag hat, sich aktiv an Gruppenprozessen beteiligt, die typischen Regeln des Hauses kennt, aber diese auch immer wieder mal in Frage stellt.  
Zum Abschluss der Eingewöhnung, die je nach Kind unterschiedlich verläuft, findet ein gemeinsames Gespräch zwischen den Eltern und der Bezugserzieherin statt. Hier werden noch anstehende Fragen geklärt und Impulse zur Weiterentwicklung des Kindes besprochen.
 
7.       Wichtige Aspekte der Eingewöhnungszeit 
Mittagessen 
In der Stabilisierungsphase kann das Kind das erste Mal, im Beisein der Bezugsperson, in der Tageseinrichtung zu Mittag essen.
 
Ein Stück von zu Hause
Ein Kuscheltier, eine Puppe, ein Kissen, ein Schnuffeltuch, Fotos oder ähnliches, sind hilfreiche Begleiter für den täglichen Start in der Einrichtung.
 
Abschiedsritual 
Das morgendliche Bringen des Kindes sollte immer gleich ablaufen. Ein Abschiedsritual wie das Winken am Fenster, ist das verlässliche Zeichen für das Kind „nun bleibe ich in der Einrichtung und meine Bezugsperson holt mich später wieder“.
 
Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den Erzieher/innen kann sich eine lebendige Erziehungspartnerschaft entwickeln. Sie trägt dazu bei, dass ihr Kind eine Atmosphäre erlebt, in der es sich sicher, wohl und geborgen fühlt. Dies wiederum ist der Grundstein für eine positive Kindergartenzeit. 
  

Der monatliche Kindergartenbeitrag wird nach dem Württemberger-Modell berechnet, bei dem die Anzahl der Kinder unter 18 Jahren, die in der Familie leben, berücksichtigt werden.
Der Kindergartenbeitrag wird monatlich eingezogen, wobei der August beitragsfrei ist.
Stand der Elternbeiträge: September 2025
  

  

Elternarbeit – Gemeinsam für die Kinder

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindergarten ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Denn Kinder fühlen sich besonders wohl und können sich gut entwickeln, wenn sie erleben, dass Familie und Kindergarten gemeinsam an einem Strang ziehen.
 
Uns ist ein offener und wertschätzender Austausch mit den Familien wichtig. Im täglichen Miteinander gibt es viele Gelegenheiten für kurze Gespräche, Fragen und Rückmeldungen. Darüber hinaus bieten wir regelmäßige Elternabende und Entwicklungsgespräche an, um miteinander im Gespräch zu bleiben und die Kinder bestmöglich zu begleiten.
 
Auch die Beteiligung der Eltern an unserem Kindergartenalltag ist für uns eine wertvolle Bereicherung. Bei Festen, Projekten und besonderen Aktionen freuen wir uns über Unterstützung und gemeinsame Erlebnisse, die unsere Gemeinschaft stärken.
 
Der Elternbeirat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Elternschaft und Kindergarten. Er bringt Ideen ein, unterstützt bei der Gestaltung des Kindergartenlebens und ermöglicht Eltern, aktiv mitzuwirken und mitzugestalten.
 
Wir verstehen Elternarbeit als partnerschaftliches Miteinander – geprägt von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem sich Kinder geborgen fühlen und gerne lernen, entdecken und wachsen.
  

 
  

Leitprinzip Partizipation – Kinder gestalten ihren Alltag mit
In unserem Kindergarten ist uns wichtig, dass Kinder ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen können. Partizipation bedeutet für uns, Kinder ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören und ihnen echte Möglichkeiten zur Mitbestimmung zu geben. So erleben die Kinder, dass ihre Meinung zählt und sie ihren Alltag aktiv mitgestalten können.
 
Bereits im Kindergartenalter lernen Kinder, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen Lösungen zu finden. Diese Erfahrungen stärken ihr Selbstbewusstsein, ihre Selbstständigkeit und ihr Verständnis für demokratische Prozesse.
In unserem Kindergarten dürfen die Kinder in vielen Bereichen mitentscheiden:
 
Mitbestimmung bei Projekten und Themen
Die Interessen der Kinder stehen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Gemeinsam entscheiden wir, welche Themen die Kinder beschäftigen und welche Projekte daraus entstehen. Ihre Fragen, Ideen und Erlebnisse geben wichtige Impulse für unsere Bildungsangebote.
 
Freie Gestaltung des Tagesablaufs
Die Kinder können ihren Tagesablauf aktiv mitgestalten. So entscheiden sie beispielsweise selbst, wann sie frühstücken möchten – innerhalb unseres gleitenden Frühstückszeitraums von 07:30 Uhr bis 11:00 Uhr. Dadurch lernen sie, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
 
Freie Wahl der Spielbereiche
Unsere Kinder dürfen selbst entscheiden, wo und mit wem sie spielen möchten. Sie können verschiedene Gruppen besuchen oder unsere vielfältigen Funktionsräume nutzen, zum Beispiel:
  • den Ruheraum zum Entspannen und Zurückziehen,
  • den Garten für Bewegung, Naturerfahrungen und gemeinsames Spiel,
  • den Turnraum für Bewegung und kreative Aktivitäten,
  • die Fahrzeughalle zum Konstruieren, Fahren und Erleben.

Durch diese Wahlmöglichkeiten entwickeln die Kinder Selbstständigkeit, treffen eigene Entscheidungen und lernen, ihre Interessen mit den Bedürfnissen anderer Kinder in Einklang zu bringen.
 
Mitbestimmung beim Mittagessen
Auch beim Mittagessen werden die Kinder beteiligt. Sie dürfen ihre Wünsche und Vorlieben einbringen und bei der Auswahl der Speisen mitentscheiden. Dadurch erfahren sie Wertschätzung und entwickeln ein Bewusstsein für Ernährung und Gemeinschaft.
Partizipation bedeutet für uns nicht, dass Kinder alles alleine entscheiden, sondern dass sie innerhalb eines sicheren Rahmens echte Mitgestaltungsmöglichkeiten erhalten. Unsere pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder dabei, unterstützen sie bei ihren Entscheidungen und schaffen Raum für ihre Ideen.
Bei uns erleben Kinder: Meine Meinung ist wichtig – ich kann etwas bewirken!
  

Nachhaltige Entwicklung – Verantwortung für unsere Welt übernehmen

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und ein zentrales Leitprinzip des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung Baden-Württemberg. Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen, Zusammenhänge zu verstehen und zu lernen, wie sie selbst zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können.
Als zertifizierter Naturpark-Kindergarten ist die Natur ein besonderer Lern- und Erfahrungsraum für unsere Kinder. Durch regelmäßige Naturerlebnisse und die aktive Auseinandersetzung mit unserer Umgebung entwickeln die Kinder eine wertschätzende Beziehung zur Natur und lernen, verantwortungsvoll mit ihr umzugehen.
Unsere wunderschöne Lage am Schluchsee im Naturpark Südschwarzwald bietet vielfältige Möglichkeiten, die Natur unmittelbar zu erleben. Die Kinder beobachten Tiere und Pflanzen, entdecken Veränderungen im Jahreskreislauf, erforschen Lebensräume und erfahren, wie wichtig der Schutz unserer Umwelt ist.
Nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns, den Kindern im Alltag konkrete Erfahrungen zu ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise:
 
  • Natur erleben und schützen: Die Kinder entdecken die Vielfalt unserer heimischen Natur und lernen, achtsam mit Pflanzen, Tieren und Lebensräumen umzugehen.
  • Bewusster Umgang mit Ressourcen: Wir sensibilisieren die Kinder dafür, sorgsam mit Wasser, Energie und Materialien umzugehen und Müll zu vermeiden.
  • Regionale Verbundenheit: Durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region lernen die Kinder ihre Heimat und deren Besonderheiten kennen.
  • Verantwortung übernehmen: Die Kinder erleben, dass ihr eigenes Handeln Auswirkungen hat und sie selbst etwas zum Schutz unserer Umwelt beitragen können.
  • Nachhaltigkeit im Alltag: Beim Spielen, Forschen, Gestalten und gemeinsamen Handeln werden nachhaltige Themen immer wieder aufgegriffen.
    Dabei geht es uns nicht darum, den Kindern fertige Antworten zu geben, sondern sie zum Fragen, Entdecken und Mitdenken anzuregen. Sie sollen Zusammenhänge verstehen und eigene Ideen entwickeln, wie sie ihre Umwelt mitgestalten können.
Die Natur bietet unzählige Möglichkeiten zum Staunen, Forschen und Lernen. Als Naturpark-Kindergarten möchten wir den Kindern eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Umwelt vermitteln und sie darin stärken, Verantwortung für die Welt von heute und morgen zu übernehmen.
 
Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen – mit neugierigen Kindern, wertvollen Erfahrungen und dem Bewusstsein: Jeder kann etwas bewirken.
  

Inklusion – Vielfalt erleben und Gemeinschaft gestalten

Inklusion ist ein wichtiges Leitprinzip des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung Baden-Württemberg und ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Für uns bedeutet Inklusion, dass jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen, Interessen und seiner Persönlichkeit willkommen ist und dazugehört.
Unser Kindergarten ist ein Ort, an dem Kinder unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen gemeinsam spielen, lernen und wachsen können. Wir begegnen jedem Kind mit Wertschätzung und Respekt und schaffen eine Umgebung, in der sich alle Kinder sicher, angenommen und geborgen fühlen.
Wir verstehen Vielfalt als Bereicherung. Jedes Kind bringt eigene Stärken, Erfahrungen und Sichtweisen mit. Im gemeinsamen Alltag lernen die Kinder, Unterschiede wahrzunehmen, Rücksicht zu nehmen und voneinander zu profitieren. Dabei entwickeln sie wichtige soziale Kompetenzen wie Empathie, Hilfsbereitschaft und Toleranz.
Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes. Wir beobachten und begleiten die Kinder aufmerksam, greifen ihre Interessen auf und schaffen passende Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten. Dabei berücksichtigen wir unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten, Fähigkeiten und Unterstützungsbedarfe.
Inklusion zeigt sich in unserem Alltag durch:
 
  • Gemeinsames Spielen und Lernen: Jedes Kind kann aktiv am Kindergartenalltag teilnehmen und seine eigenen Stärken einbringen.
  • Individuelle Begleitung: Wir unterstützen Kinder entsprechend ihrer persönlichen Entwicklung und schaffen geeignete Rahmenbedingungen.
  • Wertschätzende Gemeinschaft: Die Kinder erleben, dass jeder Mensch einzigartig und wichtig ist.
  • Partizipation: Alle Kinder erhalten Möglichkeiten, ihre Meinung einzubringen und Entscheidungen mitzugestalten.
  • Zusammenarbeit mit Familien und Fachstellen: Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern sowie bei Bedarf mit externen Kooperationspartnern ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Als katholischer Kindergarten leben wir zudem christliche Werte wie Nächstenliebe, Achtung und die Würde jedes Menschen. Jedes Kind ist ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft und soll die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten zu entwickeln.
Unser Ziel ist es, einen Kindergarten zu gestalten, in dem Unterschiede selbstverständlich sind und jedes Kind erfahren darf:
 
„Ich bin willkommen. Ich gehöre dazu. Ich kann etwas beitragen.“
  

Kinderschutz und Kinderrechte – Kinder stärken, schützen und ernst nehmen

Der Schutz von Kindern und die Wahrung ihrer Rechte sind grundlegende Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit und ein wichtiges Leitprinzip des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung Baden-Württemberg. In unserem katholischen Kindergarten steht das Wohl jedes Kindes an erster Stelle. Wir möchten einen sicheren Ort schaffen, an dem Kinder Vertrauen, Geborgenheit und Wertschätzung erfahren und sich entsprechend ihrer Persönlichkeit entwickeln können.
Kinder haben Rechte – und diese Rechte nehmen wir ernst. Jedes Kind hat das Recht auf Schutz vor Gewalt, auf Beteiligung, auf Bildung und Entwicklung, auf Gleichbehandlung sowie auf Spiel und Erholung. Unser Ziel ist es, Kinder nicht nur zu schützen, sondern sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken und ihnen zu vermitteln, dass ihre Stimme gehört wird.
 
Kinderrechte im Alltag erleben
Kinder erleben bei uns, dass sie ernst genommen werden und ihren Kindergartenalltag aktiv mitgestalten dürfen. Durch unsere gelebte Partizipation erfahren sie, dass ihre Meinung wichtig ist und sie Einfluss nehmen können. Sie dürfen Entscheidungen treffen, ihre Bedürfnisse äußern und lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist es, Kinder darin zu unterstützen:
  • ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken,
  • ihre persönlichen Grenzen zu erkennen,
  • die Grenzen anderer zu respektieren,
  • Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln,
  • Hilfe zu holen, wenn sie sich unsicher oder unwohl fühlen.

Prävention und Stärkung durch die „Starke Kinderkiste“ von Hänsel+Gretel

Ein wichtiger Baustein unserer Präventionsarbeit ist die „Starke Kinderkiste“ der Hänsel+Gretel Stiftung. Mit diesem Programm unterstützen wir die Kinder dabei, ihre eigenen Rechte kennenzulernen und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Die Inhalte der „Starke Kinderkiste“ werden spielerisch und altersgerecht vermittelt. Die Kinder setzen sich unter anderem mit folgenden Themen auseinander:
 
  • Gefühle erkennen und benennen: Kinder lernen, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.
  • Der eigene Körper und persönliche Grenzen: Sie erfahren, dass ihr Körper ihnen gehört und sie selbst bestimmen dürfen, was sich für sie angenehm oder unangenehm anfühlt.
  • Nein sagen und Grenzen setzen: Die Kinder werden ermutigt, ihre eigenen Grenzen zu äußern und die Grenzen anderer zu achten.
  • Gute und schlechte Geheimnisse: Sie lernen, dass belastende Geheimnisse nicht für sich behalten werden müssen und sie sich jederzeit an Vertrauenspersonen wenden dürfen
  • Hilfe holen: Die Kinder erfahren, dass es mutig und richtig ist, Unterstützung einzufordern.

Durch Gespräche, Geschichten, Spiele und praktische Übungen werden die Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt. Sie entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Wahrnehmungen und lernen:
„Meine Gefühle sind wichtig. Ich darf Nein sagen. Ich darf mir Hilfe holen.“
 
Unser Gewaltschutzkonzept – Sicherheit durch klare Strukturen

Ein umfassender Kinderschutz braucht neben der Stärkung der Kinder auch klare Rahmenbedingungen und eine professionelle Haltung der Erwachsenen. Deshalb verfügt unser Kindergarten über ein Gewaltschutzkonzept, das die Grundlage unseres Handelns bildet.
Unser Gewaltschutzkonzept beschreibt Maßnahmen zur Prävention, zum Schutz und zum professionellen Umgang mit möglichen Grenzverletzungen, Übergriffen oder Gewalt. Es gibt allen Mitarbeitenden Orientierung und Sicherheit im pädagogischen Alltag.
Wichtige Bestandteile unseres Gewaltschutzkonzeptes sind:
 
  • eine wertschätzende und respektvolle Haltung gegenüber jedem Kind,
  • ein bewusster und professioneller Umgang mit Nähe und Distanz,
  • die Wahrnehmung und Achtung der kindlichen Grenzen,
  • klare Verhaltensregeln für Mitarbeitende,
  • Möglichkeiten für Kinder und Familien, Anliegen und Beschwerden einzubringen,
  • ein geregeltes Vorgehen bei Verdachtsfällen oder Beobachtungen von Kindeswohlgefährdung,
  • die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen.

Unser pädagogisches Team reflektiert regelmäßig die eigene Haltung und das eigene Handeln, um den Kindern einen sicheren und geschützten Lebensraum zu bieten.
 

Leitung der Einrichtung

Nadine Schnell
 
Kirchsteige 3
79859 Schluchsee
  

Geschäftsführung

Geschäftsführung für Kindertageseinrichtungen
 

Träger

Röm. Kath. Kirchengemeinde Hochschwarzwald